Kultur- und Sportförderung

Oerlinghausen ist eine Stadt des Sports und der Kultur. Unsere Vereine stellen eine beeindruckende Vielfalt an sportlichen Angeboten auf die Beine (von Ballett über Fußball, Handball, Korbball bis hin zu Tennis), wir haben einen der größten Segelflugplätze der Welt in unserer Stadt, Vortragsreihen, Lesungen, Konzerte, Kunstausstellungen und sogar ein Museum, das mit seinen Veranstaltungen regelmäßig hunderte Besucher anlockt. Und das alles in einer Stadt mit weniger als 20.000 Einwohnern – das beeindruckt mich immer wieder!

Mein Ziel ist es, diese Vielfalt zu erhalten und, wo immer möglich, Hilfe und Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Im Moment sehe ich hier vor allem zwei Ansatzpunkte:

  • Die Sportvereine müssen meiner Meinung nach unbedingt in die Planung der Hallensanierung sowie die Sanierung des Freibades einbezogen werden, damit die Sportstätten an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Gerade beim Freibad darf diese einmalige Chance nicht verpasst werden.
  • Gerade in der Corona-Zeit haben es Kulturschaffende und Gastronomie nicht leicht. Hält diese Situation an oder rutschen wir gar in einen zweiten Lockdown, setze ich mich für kreative Lösungen hier vor Ort ein. Diese müssen natürlich mit den Kulturschaffenden und der Gastronomie hier vor Ort durchgesprochen und gemeinsam entwickelt werden. Trotzdem möchte ich ein paar Beispiele nennen:
    • Krimi-Dinner zuhause oder über das Internet, die von lokalen Restaurants beliefert werden
    • Konzerte oder Aufführungen auf dem Rathausplatz (unter Abstandsregeln natürlich), mit Picknick oder Gastronomie aus Oerlinghausen
    • Online-Veranstaltungen, für die man das Essen mit dem Ticket gleich mitbestellen kann
    • Freiluft-Ateliers und -Ausstellungen

Ein weiterer großer Punkt ist natürlich die Neugestaltungs des Areals um das Freilichtmuseum. Wie immer die Planung hier konkret ausfällt, es ist wichtig, dass die Attraktivität des Standortes dabei gestärkt wird – angefangen bei einer besseren Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln über einen weiteren Zugang aus der Südstadt bis hin zur barrierearmen Gestaltung der Wege zum Museum oder zum Freibad. Mit der richtigen Planung und einer guten Einbindung der an dem Projekt beteiligten Menschen, kann hier ein auch touristisch sehr attraktives Umfeld entstehen!